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Samstag, 15. Oktober, 19 Uhr

Lech Du Wilder Hund!

Eine literarisch-musikalische Wasserrevue

 

Im März stellte der Schauspieler und Leiter der Theaterwerkstatt Matthias Klösel mit seinem Bühnenpartner, dem Pianisten und Komponisten Tom Gratza seine literarisch-musikalische Wasserrevue „Lech du wilder Hund“ erstmals in Augsburg vor. Jetzt kommen die beiden Künstler Lech aufwärts ins Flößermuseum Lechbruck, am 15. Oktober um 19 Uhr.

Das titelgebende, ebenso spannungs- wie kontrastreich gestaltete Lied „Lech du wilder Hund“ stammt aus der Feder des vor kurzem verstorbenen Mittelschullehrers und Umweltfachberaters Hans Schütz, der in Lechbruck geboren wurde. Diese literarische Liebe zum Lech ist nur eine der vielen vitalisierenden Inspirationsquellen für das einstündige Kleinkunstprogramm. Wasser wirkt lebensspendend und zerstörerisch. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Ohne Wasser funktioniert keine Klospülung. Tom Gratza am Piano und Matthias Klösel als Klempner „Alois“ erkunden singend und spielend Flüsse, Kanäle und Brunnen, erzählen komödiantisch sprudelnd von der Bedeutung des Wassers. „Und es wallet und siedet und brauset und zischt wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt…“ Balladen und Lyrik von Goethe bis Brecht zeigen die ganze Vielfalt und Faszination des Wassers. Jahrhundertelang war und ist das Wasser eine Quelle der Inspiration für Dichter und Poeten.

So entsteht eine spritzige Wasserrevue, unterhaltsam und erfrischend. Doch auch nachdenkliche Töne fehlen nicht.

Samstag, 5. November, 19 Uhr

"When the music is over"

mit Ignaz Netzer

 

Ignaz Netzer, 2015 Gewinner des German Blues Award, kommt mit seinem Solo-Programm „When the music is over“ ins Flößermuseum Lechbruck.

Der gebürtige Allgäuer ist seit nunmehr einem halben Jahrhundert ein gern gesehener Gast auf den großen Festivals wie auch in kleineren Clubs. Er gründete im zarten Alter von 13 Jahren seine erste Band und gilt heute als DER klassische Bluessänger. Seit 1971 gab Ignaz Netzer weit mehr als 2500 Konzerte in vielen Ländern Europas. Mit seiner jahrzehntelangen Bühnenerfahrung vermittelt er sehr publikumsnah und augenzwinkernd-humorvoll Einblicke in die faszinierende Welt afroamerikanischer Musik. Sein Soloprogramm darf man als Crossover-Projekt bezeichnen: Blues, Folk, Ragtime und Gospel nehmen genauso Raum ein wie seine sensiblen, eigenwilligen Eigenkompositionen. Die neue Solo-CD „When the music is over“ mit ausschließlich Eigenkompositionen wurde für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Den Sänger, Gitarristen, Harpspieler, Liedermacher und Entertainer bezeichnete das Fachmagazin JAZZ Podium als „Großmeister des klassischen Blues“, die Süddeutsche nannte ihn gar „Bluesmagier“.

 

Sonntag, 13. November, 18 Uhr

nachdenkliches und vergnügliches

mit der Musikgruppe „Mazel g´het“ und Ulrich Gloger, Rezitation

 

Die Harfenistin Konstanze Kraus, dem Museumspublikum bestens bekannt durch ihre Auftritte mit verschiedenen Gruppen, kommt wieder ins Flößermuseum, diesmal mit der Musikgruppe „Mazel g’het“ und Ulrich Gloger aus Sonthofen.

Der Name „Mazel g’het“ ist ein Mix aus jiddisch und allgäuerisch und bedeutet „Glück gehabt“. Die Musiker sind Anton Krautmann (Klarinette), Konstanze Kraus (Harfe), Manuela Thum (Akkordeon, Gitarre, Stimme), Benno Wechs (Kontrabass, Steirische) und Bernhard Renz (Schlagzeug). Mit feinen melancholischen als auch unbändig lebenslustigen Klängen des jüdischen Klezmers, der Musik Osteuropas und auch der Alpen entführt „Mazel g’het“ die Zuhörer in ferne Welten.

Ulrich Gloger beherrscht die seltene Kunst der freien Rezitation wie wenige andere. Feinsinnige Beobachtungen verschiedener Autoren über den Menschen und seine Lebenslagen lässt er – mal ernst, mal kabarettistisch – lebendig werden. In den abwechslungsreichen Versen u.a. von Kästner, Roth und Schiller wird deutlich: es „menschelt“ seit aller Zeit und an allen Orten.

Die Musiker nehmen die erfrischenden Rezitationen von Gloger auf und so können sich alle auf einen vielversprechenden Abend mit Musik und Reimen freuen.

Freitag, 25. November 19:30 Uhr

„Männer Mord und Remmidemmi“

Die etwas andere Buchvorstellung mit Alexandra Stiglmeier

 

Alexandra Stiglmeier ist wahrlich keine Unbekannte. Seit gut zehn Jahren tritt sie regelmäßig als Kabarettistin im Flößermuseum auf. Nun stellt sie ihren ersten Heimatkrimi „Männer, Mord und Remmidemmi“ vor.  Zum Inhalt des Buches: Elli Fuchs wäre gerne Kriminalerin geworden. Hat nicht geklappt. Fünfer im Turnen und überhaupt. Jetzt verkauft sie Klodeckel – bis sie unter einem Wannensockel eine Leiche findet. Ein mysteriöser Fall um tragische Familiengeheimnisse drängt sich der Elli auf, indem sie unbedingt ermitteln muss. Wenn da nur nicht der Fasching, die Kinder und diese verdammt Männersuche wäre, die die Sache unnötig kompliziert machen.

Ein zünftig, schräger Regionalkrimi aus dem Pfaffenwinkel mit viel Humor. Die Lesung wird von Alexandra Stiglmeier kabarettistisch untermalt. Ein unterhaltsamer Abend erwartet die Besucher.

Kartenvorverkauf bei Buch am Lech, Tel.: 08862-9887792

 

 

Programm 2022

 


 

 

Samstag, 15. Oktober, 19 Uhr

Lech Du wilder Hund

Eine literarisch-musikalische Wasserrevue

mit Matthias Klösel und Tom Gratza, Piano

 

Samstag, 5. November, 19 Uhr

"When the music is over"

Blues-Abend mit Ignaz Netzer

 

 

Sonntag, 13. November, 19 Uhr

Die Musikgruppe „Mazel g´het“ und Ulrich Gloger, Rezitation,

Musik & Reim: nachdenkliches und vergnügliches

 

 

Freitag, 25. November 19:30 Uhr
„Männer Mord und Remmidemmi“

Die etwas andere Buchvorstellung

mit Alexandra Stiglmeier