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Dienstag, 28. Juni, 18 Uhr

Buchvorstellung im Flößermuseum Lechbruck

  „Scherzgedichte“  -  Das neue Buch von Hans Schütz

 

Hans Schütz stellt am 28 Juni ab 18 Uhr sein neues Buch mit dem Titel „Scherzgedichte“ im Lechbrucker Flößermuseum vor. „Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es gut, den Humor nicht ganz zu vergessen“, so der in Lechbruck geborene Autor. In diesem Sinne werden in dem neuen Werk lustige, zum Teil auch hintergründige und satirische Texte in gängiger Reimform präsentiert und musikalisch passend umrahmt.

Gedichte zu zahlreichen Orten vor allem aus dem schwäbisch-oberbayerischen Grenzgebiet, aber auch weit über die Heimatregion hinaus, Nonsensverse zu Pflanzen und Tieren, zur Kunst des Dichtens und den Schwierigkeiten des Alltags werden Bestandteil dieser Autorenlesung sein.

 

 

13. August – 18. September

Foto-Ausstellung zur Dorfgeschichte im Flößermuseum

Ansichten von Lechbruck – Einst und jetzt

 

Wie hat sich Lechbruck in den letzten hundert Jahren verändert? Ansichten von einst und jetzt zeigen den Wandel und die Entwicklung vom ruhigen Flößerdorf zum lebendigen Touristenort. Zu sehen sind die Fotos in einer Ausstellung, die der Förderverein in den Sommermonaten im Flößermuseum präsentiert. Aus engen Gassen wurden Straßen, die dem heutigen Verkehr gerecht werden. Große Grünflächen wurden bebaut bzw. umfunktioniert. Kleine alte Häuser wurden durch Wohn- und Geschäftshäuser ersetzt. Doch in manchen Winkeln scheint die Zeit stillgestanden zu sein, so unverändert findet man die alten Häuser und einige Gasthöfe. 

Mit ihrem Vereinsmitglied Andreas Heyl, der alle Fotoarbeiten ausführte, hat der Förderverein diese interessante Ausstellung zur Dorfgeschichte zusammengestellt. Zu sehen ist die Präsentation vom 13. August bis 18. September, jeweils donnerstags von 17.30 – 19 Uhr und sonntags von 16 – 18 Uhr im Flößermuseum bei freiem Eintritt.

 

I

Samstag, 24. September, 19 Uhr

SONNE, REGEN, WOLKEN und WIND – „Atmosphärisches“ aus allen Kontinenten

Duo Iris Hammer (Mandoline) und Heiko Holzknecht (Gitarre)

 

Erstmals kommt das Duo Iris Hammer (Mandoline) und Heiko Holzknecht (Gitarre)  ins Flößermuseum.

In ihrem Programm widmen sich die beiden Musiker allerlei Wetterphänomenen, wie tropischen Regengüssen, südländischer Sonne, günstigen Winden und beeindruckenden Wolkenformationen, die Komponisten aller Erdteile für diese Besetzung musikalisch in Worte gefasst haben. Diverse Genres werden dabei geboten: Argentinischer Tango-nuevo, klassischer Tango, italienische Canzoni, spanisch-maurischer Flamenco, Tanzrhythmen aus Bulgarien wie auch nordamerikanische Minimalmusic.

Das Duo wurde 2010 gegründet und ist inzwischen durch zahlreiche Auftritte über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt. Iris Hammer, Leiterin des Orchesters musica a corda aus Hemhofen bei Erlangen, erhielt ihre künstlerische Ausbildung im Fach Mandoline auf Seminaren und Meisterkursen. Viele Jahre war sie Mitglied im Deutschen Zupforchester. Engagements für die Mandolinenparts in Opern führten sie nach Nürnberg, Hof und Bayreuth. Seit 1990 ist sie in Röttenbach und Hemhofen als Mandolinenlehrerin aktiv. Heiko Holzknecht, langjähriger Leiter des quartetto latino aus Durach/Allgäu, studierte Gitarre am Richard-Strauß-Konservatorium in München. Heute unterrichtet er an der Musikschule Gräfelfing im Raum München. Seit Jahren engagiert er sich in der Nachwuchsarbeit als Dozent auf Lehrgängen und als Juror beim Wettbewerb „Jugend musiziert“.

Das Duo bietet ein einzigartiges, abwechslungsreiches Programm am 24. September, um 19 Uhr im Flößermuseum Lechbruck.

Samstag, 15. Oktober, 19 Uhr

Lech Du Wilder Hund!

Eine literarisch-musikalische Wasserrevue

 

Im März stellte der Schauspieler und Leiter der Theaterwerkstatt Matthias Klösel mit seinem Bühnenpartner, dem Pianisten und Komponisten Tom Gratza seine literarisch-musikalische Wasserrevue „Lech du wilder Hund“ erstmals in Augsburg vor. Jetzt kommen die beiden Künstler Lech aufwärts ins Flößermuseum Lechbruck, am 15. Oktober um 19 Uhr.

Das titelgebende, ebenso spannungs- wie kontrastreich gestaltete Lied „Lech du wilder Hund“ stammt aus der Feder des pensionierten Mittelschullehrers und Umweltfachberaters Hans Schütz, der in Lechbruck geboren wurde. Diese literarische Liebe zum Lech ist nur eine der vielen vitalisierenden Inspirationsquellen für das einstündige Kleinkunstprogramm. Wasser wirkt lebensspendend und zerstörerisch. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Ohne Wasser funktioniert keine Klospülung. Tom Gratza am Piano und Matthias Klösel als Klempner „Alois“ erkunden singend und spielend Flüsse, Kanäle und Brunnen, erzählen komödiantisch sprudelnd von der Bedeutung des Wassers. „Und es wallet und siedet und brauset und zischt wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt…“ Balladen und Lyrik von Goethe bis Brecht zeigen die ganze Vielfalt und Faszination des Wassers. Jahrhundertelang war und ist das Wasser eine Quelle der Inspiration für Dichter und Poeten.

So entsteht eine spritzige Wasserrevue, unterhaltsam und erfrischend. Doch auch nachdenkliche Töne fehlen nicht.

Samstag, 5. November, 19 Uhr

"When the music is over"

mit Ignaz Netzer

 

Ignaz Netzer, 2015 Gewinner des German Blues Award, kommt mit seinem Solo-Programm „When the music is over“ ins Flößermuseum Lechbruck.

Der gebürtige Allgäuer ist seit nunmehr einem halben Jahrhundert ein gern gesehener Gast auf den großen Festivals wie auch in kleineren Clubs. Er gründete im zarten Alter von 13 Jahren seine erste Band und gilt heute als DER klassische Bluessänger. Seit 1971 gab Ignaz Netzer weit mehr als 2500 Konzerte in vielen Ländern Europas. Mit seiner jahrzehntelangen Bühnenerfahrung vermittelt er sehr publikumsnah und augenzwinkernd-humorvoll Einblicke in die faszinierende Welt afroamerikanischer Musik. Sein Soloprogramm darf man als Crossover-Projekt bezeichnen: Blues, Folk, Ragtime und Gospel nehmen genauso Raum ein wie seine sensiblen, eigenwilligen Eigenkompositionen. Die neue Solo-CD „When the music is over“ mit ausschließlich Eigenkompositionen wurde für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Den Sänger, Gitarristen, Harpspieler, Liedermacher und Entertainer bezeichnete das Fachmagazin JAZZ Podium als „Großmeister des klassischen Blues“, die Süddeutsche nannte ihn gar „Bluesmagier“.

 

Sonntag, 13. November, 18 Uhr

nachdenkliches und vergnügliches

mit der Musikgruppe „Mazel g´het“ und Ulrich Gloger, Rezitation

 

Die Harfenistin Konstanze Kraus, dem Museumspublikum bestens bekannt durch ihre Auftritte mit verschiedenen Gruppen, kommt wieder ins Flößermuseum, diesmal mit der Musikgruppe „Mazel g’het“ und Ulrich Gloger aus Sonthofen.

Der Name „Mazel g’het“ ist ein Mix aus jiddisch und allgäuerisch und bedeutet „Glück gehabt“. Die Musiker sind Anton Krautmann (Klarinette), Konstanze Kraus (Harfe), Manuela Thum (Akkordeon, Gitarre, Stimme), Benno Wechs (Kontrabass, Steirische) und Bernhard Renz (Schlagzeug). Mit feinen melancholischen als auch unbändig lebenslustigen Klängen des jüdischen Klezmers, der Musik Osteuropas und auch der Alpen entführt „Mazel g’het“ die Zuhörer in ferne Welten.

Ulrich Gloger beherrscht die seltene Kunst der freien Rezitation wie wenige andere. Feinsinnige Beobachtungen verschiedener Autoren über den Menschen und seine Lebenslagen lässt er – mal ernst, mal kabarettistisch – lebendig werden. In den abwechslungsreichen Versen u.a. von Kästner, Roth und Schiller wird deutlich: es „menschelt“ seit aller Zeit und an allen Orten.

Die Musiker nehmen die erfrischenden Rezitationen von Gloger auf und so können sich alle auf einen vielversprechenden Abend mit Musik und Reimen freuen.

 

Programm 2022

 


 

 

Dienstag, 28. Juni, 18 Uhr
Buchvorstellung im Flößermuseum Lechbruck
„Scherzgedichte“ - Das neue Buch von Hans Schütz

 

16. Juli - 21. August

Foto-Ausstellung

Ansichten von Lechbruck

Einst und Jetzt

Ausstellungseröffnung am 16. Juli, 16 Uhr

Jeweils Donnerstag von 17.30 - 19 Uhr und Sonntag von 16 - 18 Uhr

 

 

 

Samstag, 24. September, 19 Uhr

Sonne, Regen, Wolken und Wind

"Atmosphärisches" aus allen Kontinenten

mit Iris Hammer, Mandoline, und Heiko Holzknecht, Gitarre

 

Samstag, 15. Oktober, 19 Uhr

Lech Du wilder Hund

Eine literarisch-musikalische Wasserrevue

mit Matthias Klösel und Tom Gratza, Piano

 

Samstag, 5. November, 19 Uhr

"When the music is over"

Blues-Abend mit Ignaz Netzer

 

 

Sonntag, 13. November, 19 Uhr

Die Musikgruppe „Mazel g´het“ und Ulrich Gloger, Rezitation,

Musik & Reim: nachdenkliches und vergnügliches